Angehende Pflegekräfte erleben besondere Atmosphäre im Bestattungshaus

Fast schon Tradition hat der Besuch der Auszubildenden des Ev. Bildungszentrums für Gesundheits- und Sozialberufe GmbH aus Iserlohn. Am Mittwochnachmittag war es wieder so weit.

Die angehenden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen, die sich im Rahmen ihrer Ausbildung auch mit den Themen Sterben und Tod beschäftigen, hatten so Gelegenheit, die Räumlichkeiten eines Bestattungsunternehmens kennenzulernen. Jan Großpietsch, Fachgeprüfter Bestatter im Bestattungshaus Fröhning, gewährte ihnen zudem wertvolle Einblicke in das Arbeitsumfeld und das Berufsbild eines Bestatters. Die Besucher erlebten eine gestellte Trauerfeier am Sarg und bekamen so die Möglichkeit, die Atmosphäre während einer Trauerfeier nachzuempfinden.

Für Pflegekräfte ist es wichtig, sich bereits während ihrer Ausbildung mit den Themen Tod und Trauer auseinanderzusetzen, denn diese werden in unserer Gesellschaft weitgehend verdrängt. Gerade junge Menschen haben den Umgang damit oft nicht gelernt. Wenn sie dann in ihrer beruflichen Praxis Menschen in unterschiedlichen Pflegesituationen und Lebensphasen betreuen sollen, werden sie häufig mit Situationen und Gefühlen konfrontiert, auf die sie nicht vorbereitet sind.

Das Bestattungshaus Fröhning bietet regelmäßig Führungen und Vorträge rund um die Themen Tod und Trauer an. Dabei steht immer „der Mensch im Mittelpunkt“. Für Geschäftsführer und Bestattermeister Sascha Bovensmann ist gerade bei diesen sensiblen Themen „eine freundliche und interessante Atmosphäre“ besonders wichtig.

„Sozialämter müssen Bestattungsvorsorge verschonen“

Vortrag des Bestattungshauses Fröhning lockt erneut viele Zuhörer

Herdecke. Wer sich zu Lebzeiten mit dem Thema Bestattungsvorsorge beschäftigt und finanziell vorsorgt, ist auf der sicheren Seite! Warum? Zweckgebundene Beträge von bis zu 7.000 Euro sind vor dem Zugriff der Ämter geschützt. Darauf weist aktuell die Verbraucherinitiative Aeternitas hin. Bestattermeister Sascha Bovensmann vom Bestattungshaus Fröhning betont deshalb die Wichtigkeit der Bestattungsvorsorge. Beim kostenlosen Vortrag am Dienstagabend erklärte er den Zuhörern, was beim Thema Bestattungsvorsorge zu beachten ist.

Es reicht eben nicht, Geld für die eigene Bestattung auf einem Sparbuch zu hinterlegen. Hier kann das Sozialamt bei Bedarf nämlich drauf zugreifen und dieses Geld ohne Einwilligung des Betroffenen für die Pflege verwenden. „Wäre nicht das erste Mal, dass das für die Bestattung vorgesehene Geld weg wäre“, berichtet Sascha Bovensmann. Die Hinterlegung auf einem Treuhandkonto ist dagegen sicher und von der Stiftung Warentest empfohlen. Alternativ bietet sich der Abschluss einer Sterbegeldversicherung für diejenigen an, die monatlich kleine Beträge einzahlen möchten.

In einer Bestattungsvorsorge-Vereinbarung kann alles rund um die inhaltlichen Wünsche der Bestattung schon zu Lebzeiten geregelt werden. „Eigentlich sind der Phantasie hier keine Grenzen gesetzt. Eine Kundin hat sich beispielsweise in ihre Vorsorge-Vereinbarung eintragen lassen, dass es bei ihrer Beerdigung ein Glas Prosecco für jeden Trauergast geben soll, weil sie und ihre Freundinnen gerne zusammen Prosecco trinken“, erzählt Sascha Bovensmann. Von der Art der Bestattung bis zur Musik bei der Zeremonie – jeder sollte so bestattet werden, wie er möchte, war sich der Bestatter mit den Zuhörern einig.

Er appellierte zum Schluss an die Anwesenden, das Thema Bestattungsvorsorge in trockene Tücher zu bringen, um einen Haken dahinter machen zu können. Mit einem verschmitzten Lächeln erklärte er: „Ein gutes Gefühl, denn danach kann man sich ganz auf die verbleibenden 30 oder 40 Jahre freuen, die noch vor einem liegen.“

Alle, die den Vortrag verpasst haben, können sich jederzeit kostenlos im Bestattungshaus Fröhning, Auf den Brennen 1, in Herdecke, zum Thema Bestattungsvorsorge beraten lassen (T. 0 23 30 – 21 31). Alternativ kommen die Mitarbeiter des Bestattungshauses Fröhning auch gerne für eine kostenlose Beratung zu Ihnen nach Hause.

Besuch im Bestattungshaus – Angehende Pflegekräfte schauen hinter die Kulissen

Wie sieht ein Bestattungshaus von innen aus? Was sind die Aufgaben eines Bestatters? Diesen und anderen Fragen widmeten sich am Mittwochnachmittag mehrere Auszubildende des Ev. Bildungszentrums für Gesundheits- und Sozialberufe GmbH aus Iserlohn zusammen mit ihrer Kursleiterin Gisela Fiukowski.

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50 Jahre Bestattungen Fröhning – Von der Tradition des Schreinerhandwerks zum Dienstleister Bestatter

Die drei Geschäftsführer aus 50 Jahren (von links nach rechts): Heinz Fröhning, Wolfgang Fröhning, Sascha Bovensmann.

Die drei Geschäftsführer aus 50 Jahren (von links nach rechts): Heinz Fröhning, Wolfgang Fröhning, Sascha Bovensmann.

An unserer aktuellen Schaufenster-Dekoration in Kirchende können Kunden und Passanten es schon jetzt erkennen: Am 1. Dezember 2014 wird das Bestattungshaus Fröhning 50 Jahre alt! Grund genug für uns zu schauen, wie sich der Beruf des Bestatters in 50 Jahren gewandelt hat und was den Bestatter von heute ausmacht.

Die Zeiten, ein Bestattungshaus nur im Trauerfall zu betreten, sind vorbei. War vor 50 Jahren der Bestatter vor allem als Handwerker und Schreiner gefragt, ist der Bestatter von heute ein Dienstleister, den man nicht nur im Sterbefall kontaktiert. Als Berater rund um das Thema Bestattungsvorsorge ist er erster Ansprechpartner, wenn es darum geht, die eigene Bestattung zu Lebzeiten organisatorisch und finanziell abzusichern.

Im Trauerfall ist der Bestatter als Dienstleister nicht nur für die Bestattung an sich zuständig, sondern sieht sich vor allem auch als vertrauensvoller Ansprechpartner der Angehörigen in einer schwierigen Zeit. Als Trauerbegleiter mit Fingerspitzengefühl liegen ihm die Bedürfnisse der Angehörigen besonders am Herzen. Wir, die Mitarbeitenden im Bestattungshaus Fröhning, sprechen in diesem Zusammenhang gerne vom „Seelenfrieden“ der Angehörigen, der für uns an erster Stelle steht.

Damit Kunden sich bei uns wohlfühlen, legen wir großen Wert auf eine angenehme Atmosphäre. Dazu gehören Räumlichkeiten, die Freundlichkeit und Offenheit signalisieren und zur Enttabuisierung der Themen wie Sterben, Tod und Trauer beitragen.

Auch in den nächsten 50 Jahren steht für uns der Mensch im Mittelpunkt – ganz nach dem Motto „Ihr Seelenfrieden liegt uns am Herzen“.

Schaufenster Bestattungen Fröhning

Schaufenster Bestattungen Fröhning

Schaufenster Bestattungen Fröhning

Schaufenster Bestattungen Fröhning

> Bericht aus der Westfalenpost vom 29.11.2014 als pdf zum download